Archiv 

 

Klaus Groth und die Mühlen

Donnerstag, 28. November 2019, 19.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid in Heide

Eine Veranstaltung des Vereins der Freunde und Förderer des Klaus-Groth-Museums Heide
Ein Vortrag über die Mühlengeschichte der Familie Groth und der Stadt Heide

 

Verleihung des Klaus-Groth-Preises

Sonntag, 10. November 2019, 11.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid in Heide

Eine Veranstaltung der Stadt Heide

 

CD-Präsentation der Gruppe Windmoel

Sonntag, 29. September, 16.00 Uhr, Kirche Lohe-Rickelshof

Eine Veranstaltung der Gruppe Windmoel in Kooperation mit der Kirchengemeinde Lohe-Rickelshof
Konzert mit Vertonungen von Klaus-Groth-Gedichten der Gruppe Windmoel
Dr. Dieter Stein beleuchtet die historischen Hintergründe der Zeit um Klaus Groth und seine Biographie

 

Festakt zum 200. Geburtstag von Klaus Groth

Dienstag, 17. September 2019, SH-Landtag in Kiel

Eine Veranstaltung des SH-Landtages in Kooperation mit der Klaus-Groth-Gesellschaft
Festredner: Prof. Dr. Heinrich Detering

 

„Wat weer de Welt doch lütt …“

Mittwoch, 11. September 2019, 19.30 Uhr, Gaststätte „Zum Fuchsbau“ in Tetenhusen

Eine Veranstaltung des Landfrauenvereins Tetenhusen
Marianne Ehlers leest Klaus Groth

 

„Mien Anna is en Swölk to Foot ….“

Mittwoch, 4. September 2019, 20.00 Uhr, „Hotel zur Traube“ in Brunsbüttel

Eine Veranstaltung des Plattdüütsch Krink Brunsbüttel
Ut Leven un Wark vun Klaus Groth

 

„2019 - Klaus Groth reloaded: Heutige Autorinnen und Autoren schreiben zu Klaus Groth“

Dienstag, 27. August 2019, 17.00 Uhr, Alte Gärtnerei Oesterreich in Heide

Eine Veranstaltung der Textfabrique51 
Mitgewirkt haben Schreibende, die sich der Region des Wirkens von Klaus Groth, dem Dichter selbst und/oder seinem Werk verbunden fühlen.

 

„Zum 200. Geburtstag von Klaus Groth. Vergangenheit und Gegenwart niederdeutscher Literatur“

Montag, 26. August 2019, 19.30 Uhr, Stadthalle Neumünster, Kleinflecken 1, Restaurant „Johann und Amalia“, Tagungsraum Galerie

Eine Veranstaltung des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes, Ortsverein Neumünster
Ein Vortrag von Robert Langhanke

 

„2019 - Klaus Groth reloaded: Heutige Autorinnen und Autoren schreiben zu Klaus Groth“

Dienstag, 20. August 2019, 19.30 Uhr, Kulturkneipe Bornholdt in Meldorf

Eine Veranstaltung der Textfabrique51 
Mitgewirkt haben Schreibende, die sich der Region des Wirkens von Klaus Groth, dem Dichter selbst und/oder seinem Werk verbunden fühlen.

 

„Klaus Groths Quickborn – Eine unglaubliche Buchkarriere"

Montag, 15. Juli 2019, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, Hörsaal, Pilgrimstein 16 in Marburg

Eine Veranstaltung des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung
Ein Vortrag des Buch-Autors Dr. Hargen Thomsen

 

„Gottvertrauen als Heimatliebe. Landschaft, Individuum und Religion im Werk Klaus Groths“

Montag, 15. Juli 2019, Ort: 20.00 Uhr, St.-Michael-Kirche in Welt

Eine Veranstaltung der Sommerkirche Welt auf Eiderstedt
Ein Vortrag von Robert Langhanke

 

Denkmalprojekte für Klaus Groth

Donnerstag, 4. Juli 2019, 19.00 Uhr, SH-Landesbibliothek in Kiel

Eine Veranstaltung der SH-Landesbibliothek
Ein Vortrag von Ulrich Schulte-Wülwer

 

Lieder von Klaus Groth – Vortragskonzert zur Kieler Woche

Donnerstag, 27. Juni 2019, 17.00 Uhr, SH-Landesbibliothek in Kiel

Eine Veranstaltung der SH-Landesbibliothek

 

Lieder von Klaus Groth – Vortragskonzert zur Kieler Woche

Donnerstag, 27. Juni 2019, 17.00 Uhr, SH-Landesbibliothek in Kiel

Eine Veranstaltung der SH-Landesbibliothek

 

„Klaus Groths Quickborn – Eine unglaubliche Buchkarriere"

Dienstag, 18. Juni 2019, Ort: 19.00 Uhr, SH-Landesbibliothek in Kiel

Eine Veranstaltung der SH-Landesbibliothek
Ein Vortrag des Buch-Autors Dr. Hargen Thomsen

 

„Ausstellung „Groth – Art – Ich“

Sonntag, 16. Juni bis zum Sonntag, 7. Juli 2019, Vernissage: 11.30 Uhr, Museumsinsel Heide

Eine Veranstaltung des Kunstvereins Heide

Mitglieder des Kunstvereins Heide präsentieren Arbeiten mit Bezügen zu dem Leben von Klaus Groth, seinem Werk und seinem Lebens-Umfeld.

 

Klaus Groth im 19. Jahrhundert: Leben, Werk, Kontext

Mit der Sektion „Mundartliteratur im 19. Jahrhundert I“
Kiel, 31. Mai bis 1. Juni 2019, Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek

31. Mai 2019

12.30–13.00 Uhr: Begrüßung und Einführung

Zu Groths Werk

13.00–13.40 Uhr: Hargen Thomsen (Wesselburen) - Idylle im Sturm. Der „Quickborn“ und „De Welt“

13.40–14.20 Uhr: Maike Manske (Kiel) - Sammeln, Erschließen, Sichtbarmachen: Klaus Groths Nachlass in der Landesbibliothek

14.20–15.00 Uhr: Anett Lütteken (Zürich) -„Wanke nicht, mein Vaterland!“ - Das literaturpolitische Programm der Anthologie „Lieder aus und für Schleswig-Holstein“ (1864)

15.00–15.40 Uhr:  Robert Langhanke (Flensburg/Kiel) - Momentaufnahmen. Zu Klaus Groths Vers- und Prosaerzählungen

15.40–16.10 Uhr: Kaffeepause

Groth im Austausch

16.10–16.50 Uhr: Dieter Stellmacher (Göttingen) - Meint Klaus Groth mit ‚Modersprak‘ das, was wir heute unter ‚Muttersprache‘ verstehen?

16.50–17.30 Uhr: Barbara Scheuermann (Göttingen) - „Man müßte eigentlich seine eigene Sprache mitbringen." – Briefgespräche zwischen Klaus Groth und Herman Grimm

17.30–18.10 Uhr: Denise Schlichting (Kiel) - Nie gesehen und doch verbunden – Klaus Groths Brieffreundschaft mit Emil Kuh

18.10–18.30 Uhr: Juliane Harberg (Leipzig) - Die Hausmusik der Groths im soziologischen, ökonomischen und bildungsgeschichtlichen Kontext und ihre Wirkungskraft auf die Kulturlandschaft in Schleswig-Holstein

18.30–19.00 Uhr: Kaffeepause

19.00–20.00 Uhr: Konzert mit Juliane Harberg (Gesang) und Ermis Theodorakis (Klavier) - Komm bald! – Hausmusik bei den Groths

ab 20.30 Uhr: Gemeinsames Abendessen


1. Juni 2019

8.30–8.50 Uhr: Auftakt und Gedenken zum 120. Todestag Klaus Groths

Dialektliteratur vor, während und nach Groth

8.50–9.30 Uhr: Toni Bernhart (Stuttgart) - Modellierung von Literatur in Dialekt im 18. Jahrhundert: „Die Schwäbische Schöpfung“ (1743) von Sebastian Sailer

9.30–10.10 Uhr: Raphaël Fendrich (Heidelberg) - Erzählende Dialektprosa im Vergleich: Fritz Reuters „Ut de Franzosentid“ (1859) und Marie Harts „Ues unserer Franzosezit“ (1921)

10.10–10.50 Uhr: Chloe Vaughn (New York) - Zwischen Niederdeutschtum und Nationalliteratur: Conrad Borchlings Studien zu Gorch Fock

10.50–11.20 Uhr Kaffeepause

Groth-Rezeption

11.20–12.00 Uhr: Jens Ahlers (Kiel) - Die Bibliothek Klaus Groths in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek

12.00–12.40 Uhr: Stefano Apostolo (Novara) - Klaus Groth und Emilio Teza. Geschichte einer literarischen Freundschaft zwischen Kiel und Venedig

12.40–13.20 Uhr: Enzo Maaß (Köln) - „A Story of Peasant Life in Dithmarsch“. Zur Geschichte der englischen „Trina“-Übersetzung

13.20–14.00 Uhr: Nikos Saul (Münster) - Raumsemantisierungen in Klaus-Groth-Biographien. Ein Beitrag zur Rezeptionsgeschichte

14.00–14.30 Uhr: Abschlussgespräch und Verabschiedung

Die öffentliche Tagung im Jahr des 200. Geburtstages von Klaus Groth wird von der Klaus-Groth-Gesellschaft zusammen mit der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek und in Verbindung mit der Europa-Universität Flensburg und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ausgerichtet. Das Land Schleswig-Holstein fördert die Konferenz.

Tagungsort ist der Vortragssaal der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek (Wall 47/51, 24103 Kiel). Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei!

Nach Möglichkeit wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail bis zum 28. Mai 2019 gebeten.
Ansprechpartner: Robert Langhanke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

„Zur Bedeutung Klaus Groths für die niederdeutsche Sprache und Literatur“

Dienstag, 28. Mai 2019, 19.00 Uhr, Hermann-Ehlers-Akademie, Niemannsweg 78 in Kiel

Ein Vortrag von Robert Langhanke

 

Sonntag, 19. Mai 2019, Museumsinsel Heide

Eine Veranstaltung des Vereins der Freunde und Förderer des Klaus-Groth-Museums

Comics der Gruppe „Pure Fruit“

Sonntag, 19. Mai 2019, Museumsinsel Heide

Eine Veranstaltung der Museumsinsel Heide
Präsentation eines Comic-Heftes zu 26 Klaus-Groth-Gedichten
Rezitation: Bernd Rachuth

„Brahms und Groth: Eine norddeutsche Künstlerfreundschaft“

Sonntag, 19. Mai 2019, 17.00 Uhr, Museumsinsel Heide

Eine Veranstaltung der Brahms-Gesellschaft in Kooperation mit der Klaus-Groth-Gesellschaft
Musikliterarische Soiree mit Brahms-Liedern auf Texte von Groth und mit der Lesung der Brahms-Erinnerungen seines Dichterfreundes.

 

„Brahms und Groth: Eine norddeutsche Künstlerfreundschaft“

Sonnabend, 18. Mai, 17.00 Uhr, SH-Landesbibliothek in Kiel

Eine Veranstaltung der SH-Landesbibliothek in Kooperation mit der Brahms-Gesellschaft und der Klaus-Groth-Gesellschaft
Musikliterarische Soiree mit Brahms-Liedern auf Texte von Groth und mit der Lesung der Brahms-Erinnerungen seines Dichterfreundes.

Führungen durch das Klaus-Groth-Museum

 

Matten Has – Ein Nachmittag mit Klaus Groth

Sonnabend, 18. Mai 2019,16.00 Uhr, Helenenhof in Quickborn-Renzel

Eine Veranstaltung des Kulturvereins Quickborn
Texte, Lieder, szenische Darstellungen

 

Klaus-Groth-Wanderung

Sonnabend, 18. Mai 2019, Treffunkt: 13.00 Uhr, Wasserturm in Heide

Eine Veranstaltung des Bürgervereins Heide

 

Tagungsaufruf

Klaus Groth im 19. Jahrhundert: Leben, Werk, Kontext

31. Mai und 1. Juni 2019 in Kiel

Am 24. April 2019 wird an den 200. Geburtstag des Dichters Klaus Groth (1819–1899) erin­nert werden. Das Groth-Jahr 2019 gibt für die Klaus-Groth-Gesellschaft den Anlass, in Zu­sammenarbeit mit der Abteilung für Niederdeutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik der Europa-Universität Flensburg, der Niederdeutschen Abteilung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek in Kiel vom 31. Mai bis zum 1. Juni 2019, dem 120. Todestag des Dichters, in den Räumen der Landesbibliothek die Tagung „Klaus Groth im 19. Jahrhundert: Leben, Werk, Kontext“ auszurichten. Über das breit aufgestellte Thema sollen unterschiedliche Details und zudem Querverbindungen zu anderen Texten und Persönlichkeiten erkannt und beleuchtet werden.

Ende 1852 erschien Klaus Groths Lyriksammlung „Quickborn“, die sich in den Folgejahren als einflussreicher Beitrag zum Literaturgeschehen im gesamtdeutschen Sprachraum heraus­stellte und vor allem den entscheidenden Durchbruch einer neuniederdeutschen Literaturtra­dition brachte, die sich seit ca. 1800 im Zuge der gesamteuropäischen Entstehung von Mund­artliteratur entwickelte, bis dahin aber über regionale Wahrnehmungen nicht hinausgelangt war. Das Literaturgeschehen insbesondere der 1850er- und 1860er-Jahre wurde durch das niederdeutsche Textschaffen Klaus Groths und Fritz Reuters sowie die Beiträge daran an­schließender Autoren mitbestimmt.

Nicht von ungefähr war Groth in ein umfassendes Netzwerk von Literaten, Künstlern und Intellektuellen eingebunden, von dem seine Korrespondenz zeugt und dem er in seinem Kieler Haus einen Anlaufpunkt bot. Seine Freundschaften zu Johannes Brahms, Theodor Storm und Herman Grimm sind illustre Beispiele dieser zahlreichen Verbindungen, um die sich Groth bemühte. Jenseits seiner literarischen Tätigkeit versuchte er als Korrespondenzpartner und als Autor von Rezensionen und Aufsätzen Einfluss auf kulturelle, wissenschaftliche, seltener auch politische Debatten seiner Zeit zu nehmen. Voran steht dabei sein Einsatz für das Pres­tige niederdeutscher Sprache, die er als gleichwertige, dabei jedoch nicht mit dem Hochdeut­schen konkurrierende Schriftsprache verstanden wissen wollte.

Das von theoretischen Texten zum Thema flankierte literarische Werk ist von vergleichsweise überschaubarem Umfang und zudem von einer heterogenen Rezeptionsgeschichte bestimmt. Neben die vornehmlich im „Quickborn“, der allein im 19. Jahrhundert 25 Auflagen erlebte, publizierte Lyrik treten niederdeutsche Erzählungen („Vertelln“) und Versepen, denen jedoch, anders als der populären „Quickborn“-Lyrik, kein Erfolg am Buchmarkt beschieden war. Als kaum erforscht erweist sich auch Groths 1854 in den „Hundert Blättern“ publizierte hoch­deutsche Lyrik, die zeitgenössisch zwar auf deutliche Kritik stieß, als Grundlage von Verto­nungen aber in die Kulturgeschichte eingegangen ist. Es gilt, die Gruppe hochdeutscher Texte Groths neu zu entdecken und zu kontextualisieren.

Lebensweg und Persönlichkeit des Autodidakten Groth, der aus kleinbürgerlichen und eher bildungsfernen Verhältnissen im dithmarsischen Heide, einem Hauptort seiner Texte, stammte und zum Titularprofessor an der Kieler Universität sowie zu einem vom deutschen Kaiserhaus geförderten Dichter wurde, faszinierten bereits die Zeitgenossen, wie unter anderem eine große Zahl von Porträtierungen des Autors anzeigt. Dieser außergewöhnlichen, aber für jene Zeit auch exemplarischen Strukturierung seiner Biographie wäre ebenfalls näher nachzuge­hen. Zudem ließe sich nach Parallelen zu der literarhistorisch unrichtigen, aber vereinfachend gern vorgenommenen Stilisierung von Person und Werk Groths als ‚Begründern‘ neunieder­deutscher Literatur suchen, um vergleichbare Muster in anderen kleineren Literaturen aufzu­zeigen.

Die auf der Internetseite der Universität Kiel einsehbare „Klaus-Groth-Bibliographie“ infor­miert über den teilweise umfassenden, aber insgesamt doch heterogenen, auch lückenhaften Forschungsstand zu Groths Leben und Werk. Das „Jahrbuch der Klaus-Groth-Gesellschaft“ bietet der Groth-Philologie seit 1958 einen kontinuierlichen Publikationsort. Dennoch erwei­sen sich viele Fragen als unbearbeitet. Die Tagung sieht ihren Auftrag nicht nur in der Be­schäftigung mit Leben und Werk des Dichters selbst, sondern auch in der Diskussion weiterer zeitgenössischer und parallel wirkender Persönlichkeiten, Texte und Entwicklungen, über die ein Bezug zu Groths Denken und Wirken hergestellt werden kann. Die Kontextualisierung von Groths Werkbiographie erweist sich vielfach weiterhin als dringendes Desiderat. Nicht zuletzt ist es dabei von Interesse, Einordnungen niederdeutscher Literatur und insbesondere grothscher Texte in die literarischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts zu unternehmen. Hochsprachliche und mundartliterarische Texte aus verschiedenen Sprachräumen sind dabei in gleichem Maße von Interesse. Insbesondere auch die ausgeprägte dialektliterarische Ent­wicklung des 19. Jahrhunderts und somit weitere kleinere Literaturen könnten flankierend in den Blick genommen werden.

Auch die über das Jahrhundert des Dichters hinaus bis in die Gegenwart reichende Rezepti­onsgeschichte sowohl der Texte als auch der Persönlichkeit Groths im In- und Ausland fällt in den Interessenbereich der Konferenz. Hier sind Fragen der Traditionsbildung innerhalb nie­derdeutscher Literatur und die Reaktion hochdeutscher Autoren auf den Dichter des „Quick­born“ ebenso von Belang wie die Beachtung einer zeitgenössischen Einflussnahme und der möglichen gegenwärtigen Verortung der Texte Klaus Groths in Vermittlungszusammenhän­gen.

Zudem wirft die Sprachlichkeit grothscher niederdeutscher Dichtung Fragen auf, die im Rah­men der Tagung zu diskutieren wären. Als besser aufgearbeitet erweisen sich seine Bemü­hungen um eine niederdeutsche Orthographie, doch weiterführende Fragen zur sprachlichen Struktur seiner niederdeutschen Schriftsprache sind seit längerer Zeit nicht mehr gestellt wor­den, obgleich dieser erheblichen Einfluss auf die Entwicklung neuniederdeutscher Schriftlich­keit ausgeübt hat.

Die Tagung möchte in einem methodisch und theoretisch breit aufgestellten Zugriff literatur­wissenschaftliche, literarhistorische, kulturwissenschaftliche, sprachwissenschaftliche, sprachhistorische und wissenschaftshistorische Fragestellungen zu Klaus Groths Werk und parallelen hochsprachlichen und dialektalen literarischen Entwicklungen und Publikationen, zu seiner Person und seinem Umfeld miteinander verknüpfen, um diesem einflussreichen nie­derdeutschen und hochdeutschen Dichter und seinen Texten im Jahr des 200. Geburtstages wieder näher zu kommen. Vortragsvorschläge (Titel und Aufriss) zu allen angesprochenen Themenfeldern in einem Umfang von bis zu 500 Wörtern sind bis zum 28. Februar 2019 herzlich willkommen und können an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! über­mittelt werden. Anfang März 2019 wird sogleich mitgeteilt werden, ob der Vortrag in das Programm aufgenommen werden konnte. Es wird angestrebt, die Unkosten der Vortragenden zu übernehmen und eventuell auch ein kleines Vortragshonorar zu gewähren. Die Beiträge der Tagung sollen 2020 in einem Sammelband publiziert werden.

Ansprechpartner: Robert Langhanke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

 

Klaus Groth - Plattdeutscher Nachmittag

Dienstag, 30. April 2019, 14.30 Uhr, Tivoli Heide

Eine Veranstaltung des Bürgervereins Heide
Marianne Ehlers liest Klaus Groth
Rainer Martens singt Klaus-Groth-Lieder

 

„Humanität und Philologie. Leben, Werk und Rezeption des niederdeutschen Dichters Klaus Groth“

Dienstag, 30. April 2019, 19.00 Uhr, Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Wall 47/51 in Kiel

Eine Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Kiel
Vortrag von Robert Langhanke im Rahmen der Vortragsreihe „Goethe im Spiegel norddeutscher Künstler“

 

Klaus-Groth-Tagung 2019
Jubiläums-Tagung aus Anlass des 200. Geburtstages des Dichters

Sonnabend, 26. bis Sonntag, 28. April 2019

Programm:

Sonnabend, 27. April 2019

11.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid
Eröffnung der Jahrestagung und Buchvorstellung: Hargen Thomsen stellt sein Werk „Klaus Groths Quickborn`“ vor. Büchertisch, der Autor signiert auf Wunsch.

12.30 Uhr, Rosengasse
Imbiss, währenddessen Zusammenkunft von Vorstand und Beirat
zu einer öffentlichen Sitzung

14.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid
Mitgliederversammlung

15.00 Uhr, „As wenn de Naver mi begrööt
Plattdeutscher Beitrag von Heiner Egge

16.00 Uhr, Festveranstaltung
Rezitation von Groth-Gedichten, Heiko Peters
„Klaus Groth - Philolog´ und Poet in einer Person“
Festvortrag von Dr. Barbara Scheuermann, Göttingen

18.00 Uhr, Restaurant am Wasserturm
Abendessen (auf eigene Kosten) und gemütlichem Beisammensein, um Anmeldung wird gebeten

Sonntag, 28. April

10.00 Uhr, St.-Jürgen-Kirche
Plattdeutscher Festgottesdienst mit den Pastorinnen Luise Jarck-Albers und Inke Raabe

11.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid
Eröffnung der Ausstellung „Klaus Groth & Hebbel. Eine ungewöhnliche Dichterfreundschaft“
Vorstellung des Buches „2019 – Klaus Groth reloaded“

 

„Klaus Groth & Hebbel. Eine ungewöhnliche Dichterfreundschaft“

Sonntag, 28. April bis Sonntag, 20. Oktober 2019, Museumsinsel Lüttenheid in Heide und Hebbelmuseum in Wesselburen

Ausstellung zu den Dichtern Klaus Groth und Friedrich Hebbel

 

Ausstellung Klaus Groth: Leben – Werk – Wirkung

Freitag, 26. April 2019 bis Sommer 2019, Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Wall 47/51, 24103 Kiel

Vernissage: Freitag, 26. April 2019, 19.00 Uhr

Eine Veranstaltung der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek

 

Gemeinsame Fahrt mit dem Bus zur Eröffnung der Ausstellung
"Klaus Groth: Leben - Werk - Wirkung" nach Kiel

Freitag, 26. April 2019, 17.00 Uhr, Treffpunkt: Bahnhof Heide, Westseite

Eine Veranstaltung der Klaus-Groth-Gesellschaft

Kostenbeitrag 15,00 Euro

Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten

 

Festakt anlässlich des 200. Geburtstages von Klaus Groth

Mitwoch, 24. April 2019, 19.00 Uhr, Stadttheater Heide

Eine Veranstaltung der Stadt Heide in Kooperation mit der Klaus-Groth-
Gesellschaft

Grußworte: Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Kreis Dithmarschen, Stadt Heide
Festvortrag: Robert Langhanke und Bernd Rachuth
Rezitation: Dirk Römmer
Musik: Prima-Streichquartett


„ … un de Kreih, de speelt Fidel“

Mitwoch, 24. April 2019, 19.30 Uhr, Heinrich-Kunst-Haus in Wiefelstede

Eine Veranstaltung des Vereins Begegnungsstätte Heinrich Kunst

Ein literarisch-musikalisches Vortragsprogramm zum 200. Geburtstag
von Klaus Groth

 

Klaus Groth - Güstern, hüüt und morgen

Sonntag, 14. April, 15.00 Uhr, F.I.Z., Bahnhofstraße 34 in Tellingstedt

Ein bunter Nachmittag auf Hoch und Platt mit Heiner Egge, Heiko Thomsen, Sted Telling und anderen.

Der Eintritt ist frei

 

Sonnabend, 6. April 2019, 20.00 Uhr, Hörsaal der Jugendherberge Ratzeburg, Reeperbahn 6–14 in Ratzeburg

Eine Veranstaltung anlässlich der gemeinsamen Jahrestagung der Fritz-Reuter-Gesellschaft, der
Johannes-Gillhoff-Gesellschaft und der Brinckman-Freunde

Mit Robert Langhanke und Dr. Barbara Scheuermann.
Moderation: Dirk Römmer

 

As domols bi den Soot“
Klaus Groth to‘n 200. Geboortsdag – ut sien Leven un Wark“

Donnerstag, 4. April 2019, 15.30 Uhr, Restaurant der Stadthalle Eckernförde

Eine Veranstaltung der Plattdüütsch Gill Eckernför „Johann Hinrich Fehrs

Lesenachmittag mit Marianne Ehlers und Heiko Gauert

 

„Blicke auf und Ansichten über Klaus Groth“
Gespräch zum 200. Geburtstag von Klaus Groth

 Sonnabend, 6. April 2019, 20.00 Uhr, Hörsaal der Jugendherberge Ratzeburg, Reeperbahn 6–14 in Ratzeburg

Eine Veranstaltung anlässlich der gemeinsamen Jahrestagung der Fritz-Reuter-Gesellschaft, der
Johannes-Gillhoff-Gesellschaft und der Brinckman-Freunde

Mit Robert Langhanke und Dr. Barbara Scheuermann.
Moderation: Dirk Römmer

 

Buchvorstellung von Heiner Egge: Winterrreise in den Süden

Freitag 29. März 2019, 19.30 Uhr, Brahmshaus in Heide

Eine Veranstaltung des Boyens Buchverlags

 

Klaus Groth för Kinner un junge Lüüd – wi maakt en Textheft

Dienstag, 26. März 2019, 14.00 bis 18.00 Uhr, Klaus-Groth-Schule, Loher Weg 7 in Heide

Eine Veranstaltung des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein

Am 24. April 2019 jährt sich Klaus Groths Geburtstag zum 200. Mal. „Matten Has’“ und „Min Jehann“ gehören zu den bekanntesten Texten Klaus Groths. Aber sein umfangreiches Werk bietet noch viel mehr. Mit welchen Texten, Gedichten und Reimen können wir in der Schule unseren Plattdeutschunterricht bereichern?

Wie können wir das Material für verschiedene Altersstufen in der Schule sinnvoll didaktisieren und mit Arbeitsaufträgen gestalten?

Gemeinsam wollen wir an einem Klaus-Groth-Heft für die Schule arbeiten. Zielgruppe sind alle Niederdeutschlehrkräfte, Ehrenämtler und an Klaus Groth interessierte Lehrkräfte. Bei Bedarf und Wunsch der Gruppe besteht die Möglichkeit, einen weiteren Fortbildungstermin zu vereinbaren.

Referenten: Robert Langhanke, Karen Nehlsen, Marianne Ehlers

Anmeldungen über formix: https://secure-lernnetz.de/formix

NDT00XX oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

De Ehrengäst – Groth-Reuter-Abend

Sonnabend, 16. März 2019, 19.00 Uhr, Museumsinsel Heide, Eintritt: 12,00 Euro

Eine gemeinsame Veranstaltung des NDR und der Museumsinsel Lüttenheid

grothveranstaltung2019„De Ehrengäst“ sind in diesem Jahr Klaus Groth und Fritz Reuter. Mit Beginn des Klaus-Groth-Jahres aus Anlass seines 200. Geburtstages, lassen wir den plattdeutschen Feingeist aus Heide und den lebenslustigen Volksschriftsteller Fritz Reuter zusammentreffen. Beide haben über Jahrzehnte ein Fernduell geführt. Erst in dem Hörspiel die „Ehrengäst“ hat sie Holger Janssen zusammengebracht. Heraus gekommen ist ein unterhaltsamer und lehrreicher Schlagabtausch der beiden Erfinder der neuen Plattdeutschen Literatur.

Werner Hoffmann-Limburg und Rudolf Korf präsentierten das von Manfred Brümmer für die szenische Lesung bearbeitete Stück. Regie führt der Intendant der Niederdeutschen Bühne Flensburg und der Volksbühne Schwerin Rolf Petersen.

 

Matinee: "Ach, wenn man´s mit ihm hätte aushalten können"

Sonntag, 21. Oktober 2018, 11.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Eine gemeinsame Veranstaltung der Museumsinsel Lüttenheid und der Klaus-Groth-Gesellschaft

Dr. Hargen Thomsen referiert in einem Vortrag über die schwierige Freundschaft zwischen Klaus Groth und Karl Müllenhoff.

Passend zu dem Thema stellt Bernd Rachuth "Die Geschichten sind ja schnell gelesen ...", ein von Frank Trende herausgegebenes Müllenhoff-Lesebuch vor.

 

Programm der Klaus-Groth-Tagung 2018

Themenschwerpunkt:

Ein Jahr davor: Klaus Groths Geburtstag am 24. April 2019

 

Sonnabend, 28. April, 13.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Vorstands- und Beiratssitzung

Sonnabend, 28. April, 15.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Mitgliederversammlung

Sonnabend, 28. April, 16.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Klaus Groth und sein 200. Geburtstag:

Wie bereiten wir uns auf das Jubiläumsjahr 2019 vor?

Pläne von und mit überregionalen Institutionen.

Berichte - Aussprache - Vorschläge

Gemeinsamer Imbiss auf der Museumsinsel

Sonnabend, 28. April, 18.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

"Ach, wenn man´s mit ihm hätte aushalten können!"

Klaus Groth und Karl Müllenhoff, eine schwierige Freundschaft

Vortrag von Dr. Hargen Thomsen

Sonntag, 29. April, 10.00 Uhr, St.-Jürgen-Kirche

Plattdeutscher Gottesdienst

Mit Pastorin Inke Raabe

 

Sonntag, 29. April, 11.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Literarische Matinee

mit musikalischer Umrahmung

Lauter Lieblingsgedichte - Mitglieder lesen Groth

Ameldungen erbeten beim Vorsitzenden unter (04 81) 68 86-6 51

oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Sonntag, 29. April, 13.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Schlusswort: Klaus-Groth-Gesellschaft vor dem Jubläumsjahr 2019

Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei. Gäste sind willkommen.

 

 

 

 

Programm zur Klaus-Groth-Tagung 2017

Themenschwerpunkt:Plattdeutsch in der Schule -

Heimatspraak oder erste Fremdsprache?

Sonnabend, 22. April, 13.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Vorstands- und Beiratssitzung

Sonnabend, 22. April, 15.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Mitgliederversammlung

Sonnabend, 22. April, 16.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Niederdeutsch in der Lehrerbildung und Plattdüütsch in de School

Vortrag von Robert Langhanke, Universität Flensburg

Sonnabend, 22. April, 20.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Literarischer Abend mit Dirk Römmer

"Emily" - bi uns an de Küst beleevt een lütt Deern Land un Meer

Bispill för Kinnerböker, mit de Öllern un Grotöllern mit ehr Kinner tohuus Plattdüütsch lehrt

 

Sonntag, 23. April, 10.00 Uhr, St.-Jürgen-Kirche

Plattdeutscher Gottesdienst

Mit Pastorin Inke Raabe und dem von Klaus Groth mitbegründetem Heider Männerchor von 1841/ Chorgemeinschaft HLS

 

Sonntag, 23. April, 11.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Matinee: Wat wi allens könt! - Präsentation von Plattdeutsch in den Schulen

Grundschule Lüttenheid, Heide:

Jürgen Boe mit Schülerreportern op Platt

Grund- und Gemeinschaftsschule Albersdorf:

Wiebke Breiholdt-Kühl mit plattdüütsch Vörlesen un Sketch-Speeln

Natalie Pieper mit Schölerchor

Sonntag, 23. April, 17.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Museumskonzert: Heimweh nach Lüttenheid

Eine Veranstaltung der Brahms-Gesellschft in Zusammenarbeit mit der Klaus-Groth-Gesellschaft.

Montag, 24. April, 18.00 Uhr, Wulf-Isebrand-Platz

Feierliche Kranzniederlegung der Heider Eggen am Klaus-Groth-Gedenkstein

aus Anlass des 198. Geburtstags des Dichters.

 

Klaus-Groth-Tagung 2017

Sonnabend, 22. April, und Sonntag, 23. April, in Heide

An dem Wochenende 22. April und 23. April 2017 wird die nächste Klaus-Groth-Jahrestagung stattfinden. In Anlehnung an Groths plattdeutschen Kinderreimen "Vör de Görn" wird „Platt als erste Fremdsprache? – die niederdeutsche Sprache in der Lehrer-Ausbildung und in den Grundschulen“ das Thema der Tagung sein.

Die einzelnen Programm-Punkte werden zwar noch erarbeitet, doch einen besonderen künstlerischen Leckerbissen kann ich Ihnen bereits jetzt ankündigen. In Zusammenarbeit mit der Brahms-Gesellschaft und unter deren Federführung findet am Sonntag, 23. April 2017, ab 17.00 Uhr, unter dem Titel „Heimweh nach Lüttenheid“ ein Liederabend auf der Heider Museumsinsel statt.

Der international renommierte Pianist Phillip Moll kommt mit drei hochbegabten jungen Sängern (Lauren Swan Edwards (Sopran), Ute Döring (Mezzosopran) und Jannes Philipp Mönninghoff (Tenor)) nach Heide, um berührende Brahms-Lieder nach Texten seines Freundes Klaus Groth zu präsentieren. Das umfangreiche Programm – darunter die berühmte Liedgruppe op. 59 mit dem „Regenlied“ und der „Heimweh-Zyklus“ – wird durch Brahms’ Vertonungen von Gedichten von Theodor Storm, Joseph Wendig und Willibald Alexis sowie einzelnen Liedern von Franz Schubert und Ernst Pepping angereichert. Im Anschluss findet ein Künstlertreff im Brahmshaus statt.

Da derartige Veranstaltungen erfahrungsgemäß schnell ausverkauft sind, sollte sich jeder, der das Konzert hören möchte, rechtzeitig Karten sichern. Der Vorverkauf hat begonnen.

Bei Karten-Vorbestellungen unter www.brahms-sh.de erhalten Mitglieder der Klaus-Groth-Gesellschaft die gleiche Ermäßigung wie Mitglieder der Brahms-Gesellschaft. Außerdem sind Karten beim Heider Reise- und Konzertbüro Biehl (04 81 / 6 95 31) erhältlich.

 

 

 

Klaus-Groth-Tagung 2016

Freitag, 22. April, bis Sonntag, 24. April, in Heide

Freitag, 22. April

19.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Jochen Wiegandt singt (wie im Hamburger Michel zum Abschied von Helmut Schmidt) "Mien Jehann"

Festliche Erinnerungen an:

Johann Hinrich Fehrs - sien Leven un sien Wark, präsentiert von Marianne Ehlers

Gorch Fock: "Milieu und Mythos - Von Fischern und anderen Helden", dargestellt von Dr. Reinhard Goltz

Plattdeutsche Lieder aus der alten Zeit, vorgetragen von Jochen Wiegandt

Sonnabend, 23. April

14.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Mitgliederversammlung

16.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Rainer Prüß, Klaus-Groth-Preisträger des Jahres 2015, präsentiert sein poetisch-musikalisches Programm "Een Oog för dat Feine"

Am Nachmittag besteht Gelegenheit, das sanierte und neu eingerichtete Klaus-Groth-Museum zu besuchen. Die Betreuung erfolgt durch Mitglieder des Fördervereins des Klaus-Groth-Museums.

Sonntag, 24. April

10.00 Uhr, St.-Jürgen-Kirche

Plattdeutscher Gottesdienst mit Pastorin Inke Raabe

11.30 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Matinee - Öffentliche Diskussion anlässlich der Wiedereröffnung des Klaus-Groth-Museums

"Wie gewinnen wir ein neues und junges Publikum für unsere Dichter-Häuser?"

Dr. Christian Demandt, Storm-Museum, Husum

Dr. Birte Lipinski, Buddenbrookhaus, Lübeck

Dr. Telse Lubitz, Klaus-Groth-Museum, Heide

Rüdiger Möller, Hebbel-Museum, Wesselburen

Prof. Dr. Ulrich Schulte-Wülwer, Museumsberater

Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Leiter der Museen der Hansestadt Lübeck und Vorsitzender der ALG

18.00 Uhr, Wulf-Isebrand-Platz

Teilnahme an der Kranzniederlegung der Heider Eggen am Groth-Gedenkstein aus Anlass des 197. Geburtstages des Dichters

 

 

Neueröffnung des Klaus-Groth-Museums

Es ist so weit: Nach längeren Sanierungs-Arbeiten wird das Klaus-Groth-Museum ab Mittwoch, 23. März, wieder für Besucher geöffnet. Es gelten die Öffnungszeiten der Museumsinsel Lüttenheid.

 

Talk op Platt

Freitag, 27. November, 19.00 Uhr, Museumsinsel Lüttenheid

Moderator Dirk Römmer wird sich wieder mit interessanten Gästen unterhalten.

 

 

4. Dithmarscher-Plattschnacker-Nomeddag

Sonnabend, 14. November 2015, 14.00 Uhr, Casino im Dithmarsenpark in Albersdorf

Das Programm:

  • Karsten Peters begröt` in Vertretung vun de Klaus-Groth-Sellschop dat Publikumun führt dörch dat Programm
  • Dörte Sund kümmert sik um Klaus Groth
  • Helmut Robitzky geiht mal wedder Meckelnborg nie ut`n Sinn
  • Eva Hansen geihterst to Woter un denn to Melken
  • Helge, Tjorben un Kai Ove fröhstückt un kiekt denn inne „Röhr“
  • Anke Peters kümmert sik um Reimer Bull
  • Landrock bringt uns dat Landleben neger to Gehör
  • Paus mit Kaffee un Kooken
  • Tjorben un Kai Ove hebbt wat mit`t Auto vör
  • Dörte Sund hett wat mit den NDR
  • De Wesselner Ringrieder-Theoterspeeler kümmert sik um Land un Lüüd
  • Helmut Ehlers höllt sik wedder mit Musik achtern Diek op
  • De Nindörper Theoterspeeler hebbt en in`e Kist
  • Duo Drievholt singt Leeder vun Klaus Groth
  • Karsten Peters verafscheed`t dat Publikum

Für Kaffee und Kuchen wird ein Kostenbeitrag von 7,50 Euro erhoben.

Anmeldungen bis Sonntag, 8. November bei Sönke Harders (04835/7519) oder Reimer Böge (04835/1010).

 

Klaus Groth als politischer Realist

Jahrestagung der Groth-Gesellschaft legt unbekannte Seite des Dichters frei

Am letzten Aprilwochenende rund um den 196. Geburtstag des Dichters konnte die Klaus-Groth-Gesellschaft eine neue, kaum bekannte Seite im Leben Klaus Groths aufschlagen. „Mit großer Spannung verfolge ich, in welchem Maße Klaus Groth nach 1864 als politischer Realist Schleswig-Holstein bei Preußen und im Deutschen Reich sah und sich dafür einsetzte.“ Das sagte Landtagspräsident Klaus Schlie in seinem Grußwort zum Auftakt der Festveranstaltung am Sonnabend. „Unser Thema heißt `Klaus Groth als Repräsentant Schleswig Holsteins` und stellt erstmals in der Geschichte der Groth-Gesellschaft den politischen Dichter vor“, eröffnete der Vorsitzende Bernd Rachuth die Arbeitstagung.

Begonnen hatte die Jahresversammlung der Klaus-Groth-Gesellschaft nach der Kranzniederlegung durch die drei Heider Eggen am Gedenkstein am Freitag mit einem  Geburtstagskonzert des einzigen auch international anerkannten niederdeutschen Songpoeten Helmut Debus, dessen musikalische Bandbreite vom Tango über den Blues bis zum Sound der Rockmusik reicht und der ohne elektrische Verstärkung auch die leisen Töne des Volkslieds nicht scheut. Das Publikum erklatschte zahlreiche Zugaben.

Auf der Jahresversammlung wurde Kreispräsident Hans-Harald Böttger zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und löst damit seinen Amtsvorgänger Karsten Peters ab, der zuvor in den Beirat berufen wurde und dem der Vorsitzende Bernd Rachuth für mehr als 15 Jahre sehr aktiver Mitarbeit im Vorstand mit einem Buchgeschenk danke. Hans-Harald Böttger sagte in seinem Grußwort, ihm liege vor allem an der Identität, die Menschen in der Sprache finden. Niederdeutsch sei in unserer Region ein ganz wichtiger Identitätsträger. Als Sekretär wurde Werner Siems im Amt bestätigt, als Kassenprüfer Otto Rumpf.

In drei profilierten Referaten konnte dann in der Festveranstaltung der öffentlich-politische Teil der Persönlichkeit Groths ausgeleuchtet werden. Zunächst behandelte Prof. Dr. Dieter Lohmeier den früheren Zeitraum: „Nach der Schleswig-Holsteinischen Erhebung: Klaus Groths `Quickborn`“, der nach dem politischen Scheitern der Loslösung von Dänemark sowie der fehlgeschlagenen Hilfe durch die Paulskirchen-Versammlung bei Erscheinen 1852 eine eminent politische Wirkung in ganz Deutschland erzielte. Mit der dichterischen Großtat, mit dem alten, nur noch als mündliche Sprache im Volk erhaltenen Niederdeutsch eine neue, großartige Literatursprache neu zu begründen, führte in den Augen der deutschen Öffentlichkeit der Dichter den Beweis, dass Holstein und weite Teile Schleswigs sprachlich mit voller Berechtigung zu Deutschland gehören. Klaus Groth selbst nannte diesen kometenhaften Erfolg später seine „patriotische Tat“.

Dr. Klaus Alberts konnte sodann zeigen, dass das Ehepaar Groth bereits 1864 vollkommen realistisch erkennt: ein eigenes Herzogtum Schleswig-Holstein im Deutschen Bund – nunmehr nach dem Sieg im deutsch-dänischen Krieg – ist reine Utopie, allein die Zugehörigkeit zu einem mächtigen Preußen könne das Heil bringen, heißt es im Tagebuch von Doris Groth. Und der Dichter formuliert schon im April  „An Se. Majestät König Wilhelm von Preußen“: „Einst trat ein nord´scher  Riese / Den Fuß in diese Flur, / Jetzt tragen Feld und Wiese / F ü r  i m m e r  D e i n e  K ö n i g s s p u r“.

Im Laufe der folgenden 35 Lebensjahre richtete Groth zahlreiche hoch und plattdeutsche Gedichte an die Hohenzollern Kaiser Wilhelm I., den Kronprinzen Friedrich Wilhelm und dessen Söhne Wilhelm (II.) und Heinrich, die vor allem in den Kieler Zeitungen erschienen und nun auf der Groth-Tagung erstmals in Teilen vorgetragen  werden konnten. Das dabei geradezu persönlich-freundschaftlich gewordene Verhältnis zu dem Kronprinzen, der seinen Urlaub auf Föhr verbrachte und in seiner Familie aus dem „Quickborn“ abends vorlas, findet in zahlreichen Briefen und einer herzlichen Begegnung in Neumünster seinen Ausdruck.

Das Resümee von Dr. Klaus Alberts lautete: „Ohne Zweifel ist es Groth gelungen, die Zuneigung der Hohenzollern für sich und damit für Schleswig-Holstein zu gewinnen. Im Kaiserreich wurde er der bekanntest Repräsentant Schleswig-Holsteins in Preußen. Und so war er es, der 1895 bei der Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel das große Festgedicht verfasst, in dem sich der Dichter vier Jahre vor seinem Tod ganz auf der Höhe der Zeit erweist.“

Dr. Jens Ahlers, Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, rundete diesen neuen Blick durch einen Vergleich zwischen Klaus Groth und seinem Dichterfreund Theodor Storm ab: War Storm zu Beginn der Erhebungszeit um 1848 deutlich politischer gegen Dänemark aufgetreten, so dass er für über zehn Jahre ins Exil nach Preußen musste, so blieb er nach 1867 mit der Preußenzeit in Schleswig-Holstein als Kreisrichter von Husum und als Dichter vollkommen preußenfern. Klaus Groth in seiner so eindeutigen Positionierung für die Hohenzollern lag nunmehr eher auf der Linie von Theodor Fontane.

Die Jahrestagung der Klaus-Groth-Gesellschaft endete am Sonntag mit einem plattdeutschen Gottesdienst in der St. Jürgen-Kirche, in dem Pastorin Inke Raabe den Jubilate-Predigttext von Jesus als dem Weinstock mit dem als Epistel gelesenen Gedicht „Ostern“ von Klaus Groth verband. Zum Abschluss gab es eine Sonntagsmatinee auf der Museumsinsel mit dem Titel „Klaus Groths ausgezeichnete Dichter-Enkel“. Vorsitzender Bernd Rachuth stellte den ersten Klaus-Groth-Preis und die elf Preisträger zwischen 1956 und 1984 vor, und Vorstandsmitglied Dirk Römmer rezitierte eine Auswahl  der Gedichte, u.a. von Hermann Claudius, Dieter Bellmann, Oswald Andrae und Greta Schoon. Die Wirkungen Klaus Groths reichen bis in die Gegenwartsliteratur.

 

 

Treffen der Dithmarscher Plattschnacker

Am Sonnabend, 29. November 2014, 14 Uhr, beginnt im Albersdorfer Dithmarsenpark (ehemalige Kaserne), Halle 22, das nächste Treffen der Dithmarscher Plattschnacker. Es gibt Kaffee und Kuchen (6,50 Euro pro Person).
Anmeldungen bis zum 22. November an Sönke Harders, (04835) 75 19, Reimer Böge, (04835) 10 10, oder Silke Tiessen-Klass, (04835) 95 00 25.

Dat Programm:

Begröten un Verafscheden: Karsten Peters, Vörstand vun de Klaus-Groth-Sellschop
Anne-Marga Sprick kümmert sik um Jörn Uhl
Dörte Sund hett wedder wat mit Klaus Groth
Helmut Robitzky geiht Mekelnborg ni ut´n Sinn
Helmut Ehlers hölt sik mit Musik achtern Diek op
Duo Drievholt singt un speelt an de Woderkant
Helga Schwemmer is plietsch, klook sünd de annern
Jürgen Frank fieert mit Emil Hecker Jubiläum
Een poor Kinner bringt ehrn Öllern to Wittgloot
Helge Harders freut sik mit Reimer Bull över den Wiehnachtsmann sien Hütt
Peter Neuber vertellt wat vun „Een Schoolmeisterjugend um 1875“
Heinke Ehlers meent, dat is nie gut, wenn de Mensch alleen is
 
 
 

Talk op Platt

Der nächste Talk op Platt mit Dirk Römmer beginnt am Freitag, 28. November 2014, 19 Uhr, in der Museumsinsel Lüttenheid in Heide. Als Talk-Gäste sind eingeladen:

Renate Wohlert aus Schafstedt - aktiv in Sport und Kommunalpolitik
Gesa Kohbarg aus Friedrichstadt - Gruppe 'Sünnschien', die auch die Musik machen
Bärbel Wolfmeier aus Stelle-Wittenwurth - 'Poetry Slam'
Harald Sierks aus Ostrohe - Ringreiten und Vereine im Dorf
Helmut Robitzky aus Meldorf - Theater und Musik, Banker
 

 

Tagung der Klaus-Groth-Gesellschaft 2014

Jahrestagung 2014 der Klaus-Groth-Gesellschaft

Lüttenheid als Ort der Weltkultur
Die Jahrestagung der Klaus-Groth-Gesellschaft und Stadt Heide eröffnet neue Horizonte
Artikel in der Dithmarscher Landeszeitung, 28. April 2014 >>weiter

Festmenü wie vor hundert Jahren
100 Jahre Klaus-Groth-Museum: Groth-Gesellschaft feiert mit kulinarischen
und musikalischen Leckerbissen
Artikel in der Dithmarscher Landeszeitung, 15. März 2014 >>weiter

 

 

 

Tagung der Klaus-Groth-Gesellschaft 2014

Jahrestagung 2014 der Klaus-Groth-Gesellschaft

Sonnabend und Sonntag, 25. und 26. April, in der Museumsinsel Lüttenheid in Heide

» Einladungsflyer ansehen

 


 


Bernd Rachuth: Woans ick to dat Plattdüütsche un to Klaus Groth komen bün

 


 

Jahrestagung der Klaus-Groth-Gesellschaft
am 20. / 21. April 2013 - Programm

Berichte und Fotos von der Jahrestagung

 

 


 

 

Treffen der Dithmarscher Plattsnackers »WEITER

 


 

karkentour Plattdüütsch Karkentour

Ein gemeinsames Projekt des Kirchenkreises Dithmarschen und der Klaus-Groth-Gesellschaft
Weitere Informationen in unserem »FLYER.

»Liedblatt für den Gottesdienst

»Bibelstellen op platt

 


 

  Trauer um den niederdeutschen Professor Reimer Bull
»Beitrag von Bernd Rachuth
»Traueransprache op platt

 


 

quadflieg

Am Rande einer Veranstaltung in Heide (v. li.): Prof. Eckart Besch, Vorsitzender der Brahms-Gesellschaft, der Schauspieler Christian Quadflieg und der Vorsitzende der Klaus-Groth-Gesellschaft, Bernd Rachuth. (Foto: Guballa)